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Jan-Hendrik Pelz "FAKE"

Tagung "FAKE"
Ludwig-Maximilian-Universität München
Special Guest: Jan-Hendrik Pelz

Vortrag

24.01.19; 20:30 UHR


2014 entdeckten Nachfahren des Malers Jan Hendrik Pelz (1884-1984) auf einem Dachboden ein großes Konvolut verschollen geglaubter Werke des Künstlers. Die Zeichnungen und Gemälde wurden anschließend in verschiedenen Ausstellungen präsentiert und im großen Umfang von der Presse besprochen. 2018 zweifelten zwei Tageszeitungen schließlich die Echtheit des Kunstfunds an. Der Vortrag an der Ludwig-Maximilian-Universität München gibt Auskunft über die Entdeckungsgeschichte der Kunstwerke und dem damit verbundenen Medienecho.




Jan-Hendrik Pelz 1

Jan-Hendrik Pelz 2

Ausstellung „Magie und Ritual“


Museum Villa Rot





4.11.2018 – 10.02.2019

Jan-Hendrik Pelz & Johanna Mangold
mit Jonathan Meese

„Zaubertrank“, Videoinstallation, 2016-2018

https://www.villa-rot.de/de/magie/



In unserer aktuellen westlichen Gesellschaft, die nach Rationalität, Ökonomie und Pragmatismus strebt, erfährt die Magie ein neues Interesse. Denn beim Versagen von standardisierten Lösungen werden häufig Antworten im Übernatürlichen gesucht. Dies zeigt sich nicht nur in der steigenden Popularität von Esoterik und alternativen (Heil-)Methoden, sondern auch an einem wachsenden Interesse seitens der Wissenschaft und der Kunst für das Thema.
Der Begriff Magie bezeichnet Handlungen und Verhaltensweisen, die darauf ausgerichtet sind, Kontakt zu einem nicht sichtbaren Raum außerhalb unserer alltäglichen Wirklichkeit aufzunehmen. Der Wunsch, die dort vermuteten Kräfte nutzbar zu machen, ist tief im Menschen verwurzelt. Dabei haben jede Zeit und jede Kultur eigene Vorstellungen des Magischen entwickelt, welche wiederum die jeweiligen Ängste, Sorgen und Hoffnungen widerspiegeln.
Mit Werken von 19 Künstlerinnen, Künstlern und Künstlerpaaren aus neun Nationen spürt die Ausstellung der Faszination für magische Handlungen und Praktiken aus heutiger Perspektive nach. Anders als in früheren Zeiten steht dabei weder die Abwehr von Unheil noch die Hellseherei im Fokus. Vielmehr sind Selbstoptimierung und Heilung sowie der Rückblick auf vergangene Traditionen wiederkehrende Themen in den Arbeiten. Eine zentrale Position nimmt hierbei das Ritual ein. In oft gemeinschaftlich durchgeführten magischen Gesten und Choreografien, zumeist unter Verwendung spezieller Objekte und Kultgegenstände, zeigt sich ein zeitgenössisches Interesse am physischen Erleben in einer zunehmend digitalen Welt.


Mit Werken von: Maria José Arjona / Roger Aupperle / Anna und Bernhard Blume / Böhler & Orendt + Felix Burger / Marjolijn Dijkman / Brad Downey / Lili Fischer / Mathilde ter Heijne / Andriy Hir / Bianca Patricia Isensee / Jürgen Klauke / Hartmut Landauer / Nikolai Nekh / Antonio Paucar / Jan Hendrik Pelz & Johanna Mangold mit Jonathan Meese / Gabriela Oberkofler / Helga Schmidhuber / Jeremy Shaw / Maria Volokhova




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VEHEMENT!


Museum Villa Merkel
Ausstellung der Meisterschüler/-innen des Weißenhof-Programms der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

14. – 25. November 2018

www.villa-merkel.de

Havin Al-Sindy, Ferhat Ayne, Anna-Elisabeth Frick, Claudia Gienger, Shana Levy, Jan-Hendrik Pelz und Hiroki Tsukiyama

VEHEMENT beweisen die Meisterschüler und Meisterschülerinnen des Jahrgangs 2018 als Künstler und Künstlerinnen eine gesellschaftliche Relevanz und beziehen klare künstlerische Positionen.
VEHEMENT ist die leidenschaftliche Antwort junger Menschen auf Prozesse des Denkens, Wollens und Beurteilens vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kulturen, Erinnerungen, Konflikte und Realitäten. Nicht nur die Frage nach "Wer sind wir?", sondern das "Wie sind wir?", machen die künstlerischen Haltungen zur Maxime.
Produktive Kräfte werden in den Präsentationen von Havin Al-Sindy, Ferhat Ayne, Anna-Elisabeth Frick, Claudia Gienger, Shana Levy, Jan-Hendrik Pelz und Hiroki Tsukiyama spürbar.